UNSERE FORSCHUNG

Willkommen auf unserer Forschungsseite. Das Spektrum der Forschungsaktivitäten der Landesanstalt für Medien NRW, mit dem sie ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommt, ist so vielfältig wie ihre Aufgaben. Dabei haben die Projekte einen gemeinsamen Zweck: Sie sollen wissenschaftlich fundierte Informationen zur Verfügung stellen, die medienbezogene Entwicklungen und Herausforderungen prognostizieren, Handlungsbedarf aufzeigen und Planungsgrundlagen anbieten.
Davon sollen neben der Medienanstalt NRW auch andere Funktionsträger, wie etwa Gesetzgeber, Bildungsinstitutionen, Programmanbieter oder Verbände, profitieren. Auch soll ein breiter Diskurs über relevante Medienthemen angestoßen werden, um so die öffentliche Auseinandersetzung von Medienentwicklungen zu stärken.
Mit unseren Analysen werden unabhängige Forschungsinstitutionen beauftragt. Ergebnisse der Projekte werden durch die Landesanstalt für Medien NRW ausgewertet und in konkretes Handeln umgesetzt.

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2024



2023

fyi - Public Value trifft Silicon Valley – Wie lässt sich Vielfalt in algorithmischen Medienumgebunden garantieren?

Fast anderthalb Jahre war es still, doch jetzt ist er wieder da und darüber freuen wir uns sehr: Unser Forschungsmonitor „fyi“ mit aktuellen Studien, Forschungsprojekten und Veranstaltungstipps rund um die digitale Gesellschaft erscheint heute. Die zehnte Ausgabe vom „fyi“ mit dem Titel „Public Value trifft Silicon Valley – Wie lässt sich Vielfalt in algorithmischen Medienumgebunden garantieren?“ steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Künftige Regulierung der grenzüberschreitenden Verbreitung audiovisueller Inhalte

In dem von der Landesanstalt für Medien NRW beim Institut für Europäisches Medienrecht in Auftrag gegebenen Gutachten analysiert der wissenschaftliche Direktor des EMR mögliche Verbesserungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitende Rechtsdurchsetzung, vor allem in Bezug auf die Verfahren in der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie). Hier finden Sie eine umfangreiche Executive Summary.

Coopetition is King – Ökonomische Potentiale und medienpolitische Implikationen kooperativer Journalismusplattformen

Die Forscher gehen der Frage nach, wie sich anbieterübergreifende, abonnementbasierte Plattformen im digitalen Journalismus einerseits auf die Umsätze in der Branche und andererseits auf die Zahl der Menschen auswirken würde, die ein journalistisches Angebot abonnieren. Solche Plattformen, also eine Art Spotify im Journalismus, stellen ein aufstrebendes, aber in der Branche kontrovers diskutiertes Geschäftsmodell für Digitaljournalismus dar.


2022


2021

tbd - der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - Ausgabe 1

In der ersten Ausgabe, geht es um Datenportabilität und Interoperabilität. Zwei Begriffe, die absolut erklärungsbedürftig sind und uns zugleich alle schon heute beschäftigen. Datenportabilität meint die Übertragbarkeit von Daten, während Interoperabilität die Möglichkeit beschreibt, systemübergreifend zu kommunizieren. Hinter diesen komplizierten Begriffen verbergen sich gesellschaftsrelevante Fragen danach, wer über wessen Daten verfügen kann und darf, wer Angebots-, Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen gestaltet und wie sich das auf die Nutzerinnen und Nutzer sowie auf demokratische Grundwerte auswirkt. Diese und weitere Fragen werden in der ersten Ausgabe des Debattenmonitors verhandelt.

tbd - der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - Ausgabe 4

tbd – der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW stellt Hintergrundinformationen zu einzelnen Themen zusammen, erlaubt es, in digitalpolitische Debatten einzutauchen und ermutigt zum Nach- und Überdenken von Standpunkten. Dabei erklärt der Debattenmonitor komplexe Zusammenhänge verständlich. tbd – der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW hat darüber hinaus den Anspruch, Trends zu erkennen, Handlungsfelder der Medienaufsicht zu erschließen und ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit spannenden Fragen der Gesellschaft von heute und morgen.

fyi - der Forschungsmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - „Personalisieren und polarisieren – wie demokratisch sind Online-Wahlkämpfe?“

Man kann nicht behaupten, wir hätten viel Erfahrung mit digitalen Wahlkämpfen und dabei stecken wir mittendrin. Der Wahlkampf zum Deutschen Bundestag im Jahr 2017 war der erste richtige digitale Wahlkampf in Deutschland – international sind jedoch seither zahlreiche gefolgt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler messen Strategien des Online-Wahlkamps daher zunehmende Bedeutung zu und setzen sich intensiv mit ihnen auseinander. Verschiedene Arbeiten und Erkenntnisse stellen wir in der aktuellen Ausgabe unseres Forschungsmonitors vor.

Quelle Internet? – Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen der deutschen Bevölkerung im Test

Die Studie der Stiftung Neue Verantwortung (SNV) zeigt: Bei der Nutzung des Internets und der Sozialen Medien fehlt es oft an ganz konkreten Kenntnissen und Fähigkeiten zur Identifikation unabhängiger Informationen, von Interessenkonflikten oder Werbung oder zur Unterscheidung zwischen Nachrichten und Meinungsbeiträgen. In fast allen Kompetenz-Bereichen schneiden die Deutschen den Ergebnissen zufolge überwiegend mittelmäßig bis schlecht ab.

Ich höre was, was du nicht hörst - Medienvielfalt und Transparenz bei Sprachassistenten

Wie vielfältig das Nachrichtenangebot bei Sprachassistenten ist und welche Nachrichten Nutzende zur Verfügung gestellt bekommen, wenn sie ihren Sprachassistenten danach fragen, untersucht die Studie „Ich höre was, was Du nicht hörst“ des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Dresden im Auftrag der Medienanstalt NRW. Im Fokus standen Aspekte der Medienvielfalt und Transparenz bei Sprachassistenten.

tbd - der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - Ausgabe 2

In der zweiten Ausgabe des tbd-Debattenmonitors, geht es um Vielfalt im Wandel und die Frage, wie sich Medien und Journalismus weiterentwickeln. Bedingt durch das Aufkommen des Internets mit Social Media und Intermediären verändert sich das Mediensystem in der gegenwärtigen Situation fundamental. Von diesem Transformationsprozess ist nicht nur die Qualität des Journalismus betroffen, insbesondere die Vielfalt von Medien und Journalismus wird durch neue technologische Entwicklungen beeinflusst. Wie sich dieser Einfluss auf die demokratische Öffentlichkeit und die eigene Meinung von Nutzerinnen und Nutzern sowie Leserinnen und Leser auswirkt, wird in der zweiten Ausgabe des Debattenmonitors verhandelt.

tbd - der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - Ausgabe 5

Hey Siri, Okay Google oder Alexa – für fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind Sprachassistenten Teil des Alltags, liebgewonnene Begleiterinnen oder nützliche Unterstützung. Aber wie funktionieren Sprachassistenten eigentlich? Was spuckt die schlaue Zuhörerin in meinem Smartphone oder Smartspeaker für Informationen aus und wie kommen die da im ersten Schritt rein? Diese und weitere Fragen beantwortet die aktuelle Ausgabe des „tbd – Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW“.

VAUNET STUDIE: Fast Forward - Zukunft InCar Audio

Für „Fast Forward“ wurden Interviews mit Expert:innen aus der Automobilindustrie sowie der Audio- und Radiobranche durchgeführt. Eine weitere Grundlage war die VAUNET-Studie „Switch-On: InCar-Audiosysteme“, eine Untersuchung von Infotainmentsystemen in aktuellen Fahrzeugmodellen. Beide Teilstudien sind Teil der Gesamtstudie „On Track – Studien zu Audio und Mobilität“, die im vergangenen Jahr aus dem Branchendialog zum Thema Audio im Auto auf Initiative des Journalismus Lab hervorgegangen ist.

fyi - der Forschungsmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - „Normen ins System bringen - Social Media sozial gestalten “

Ziel dieses Forschungsmonitors ist es, aktuelle Entwicklungen im Themenfeld digitale Informationsintermediäre und öffentliche Meinungsbildung so aufzubereiten, dass das Monitoring einen Überblick über neue wissenschaftliche Publikationen, den Stand aktueller Forschungsprojekte und kommende relevante Veranstaltungen im Themenfeld verschafft. Der vorliegende Monitor auf und er betont, dass die international anerkannten Menschenrechte, wie die Freiheit und Gleichheit aller Menschen oder das Diskriminierungsverbot, auch online gelten. Es ist an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wie wir diese schützen können.

Hallo liebe Community!“ - Konstruktive Online-Debatten fördern durch bestärkende Moderation

Beteiligen Sie sich an Online-Diskussionen? Oder sind Ihnen der Ton zu rau, die Beiträge zu unsachlich, die Hater zu laut? Mit Unterstützung der Landesanstalt für Medien NRW und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen haben die beiden Kommunikationswissenschaftler Marc Ziegele und Dominique Heinbach theoretisch fundierte Moderationsstrategien für Diskussionen in Kommentarbereichen von Medienseiten entwickelt und in einem groß angelegten Feldexperiment in vier Redaktionen getestet. Die Praxispartner der Studie waren „Hart aber fair“, „RTL Aktuell“, „WDR Lokalzeit Ruhr“ und „ZDFheute“.

tbd - der Debattenmonitor der Landesanstalt für Medien NRW - Ausgabe 3

Wettervorhersagen, Wahlergebnisse oder Themenrecherchen auf Social Media werden bereits von KI-Anwendungen übernommen. Häufig, ohne dass wir irgendwas davon merken. Automatischer, automatisierter oder algorithmischer Journalismus, Computer- oder auch Roboterjournalismus sind die gängigen Schlagworte. Aber brauchen wir dann zukünftig überhaupt noch Journalistinnen und Journalisten oder reichen uns die Künstlichen Intelligenzen? Unter anderem dieser Frage geht der aktuelle Debattenmonitor auf den Grund.

Updating the rules for Online Content Dissemination - Legislative Options of the European Union and the Digital Services Act Proposal

Kaum ein Vorhaben der Europäischen Kommission wird aktuell so intensiv diskutiert wie die Projekte Digital Services Act und Digital Markets Act. Viele Ansätze in diesen Gesetzesentwürfen erscheinen dabei sehr begrüßenswert, einige Punkte werfen jedoch Fragen und Diskussionsbedarfe auf. Die Landesanstalt für Medien NRW setzt sich dafür ein, diese Fragen zu klären und zu konstruktiven Diskussionen beizutragen. Prof. Dr. Mark D. Cole, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), hat zu diesem Zweck seine von der Medienanstalt NRW beauftragte Studie vorgestellt.

Empfehlungen in Krisenzeiten – Welche Inhalte machen die Empfehlungsalgorithmen von YouTube sichtbar?

Wie funktionieren Empfehlungen bei YouTube in Krisenzeiten? Werden bei Themen wie „Covid-19-Pandemie“, „Klimawandel“ oder „Flüchtlinge“ desinformierende Videos empfohlen oder ermöglichen die Empfehlungen vertiefend informierte Meinungsbildung? Die Studie untersucht, inwiefern durch YouTubes Empfehlungsalgorithmen desinformative Inhalte auf der Plattform befördert werden und inwieweit verlässliche und vielfältige Informationsangebote dabei sichtbar werden. Hierzu wurden insgesamt 90 Startvideos und Suchbegriffe zu den Themen Covid-19-Pandemie, Klimawandel und Flüchtlingsbewegungen festgelegt und die darauf folgenden Empfehlungen automatisiert aufgezeichnet.


2020

Die Reform des Rechtsrahmens und der Rechtsdurchsetzung bei der Grenzüberschreitenden Verbreitung von Online-Inhalten

Die vorliegende Studie verweist zunächst kurz auf den anwendbaren Rechtsrahmen für die grenzüberschreitende Verbreitung von Online-Inhalten, einschließlich des Zusammenspiels zwischen EU-Rechtsakten und dem Recht der Mitgliedstaaten und dessen Umsetzung. Sie gibt einen allgemeinen Überblick über die Regulierungsmöglichkeiten, die der EU im Prozess der Anpassung dieses Rechtsrahmens zur Verfügung stehen. Danach werden fünf Kernfragen einer möglichen Reform identifiziert, die den spezifischen Bereich der Medien und – allgemeiner – der Verbreitung von Inhalten betreffen. Für jede dieser fünf Kernfragen stellt die Studie verschiedene Lösungsmöglichkeiten vor und gibt einen Überblick über die diskutierten Optionen.

Money for nothing and Content for free

Wie können journalistische Angebote sich also nachhaltig refinanzieren? Dies bleibt die Kernfrage für Medienhäuser und journalistische Startups bei der Entwicklung und beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen. Die vorliegende Studie stellt Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt. Sie fragt nach den Gründen für fehlende Zahlungsbereitschaft sowie danach, warum und wofür gezahlt wird. Auch wenn die Grundtendenz nicht überrascht und ältere ernüchternde Zahlen bestätigt werden, so sind die Ergebnisse durchaus differenziert zu betrachten.

Forschungsmonitor Informationsintermediäre - „Unsichtbare Stimmen – Ausschluss und Rückzug aus Online-Diskursen"

In diesem siebten Forschungsmonitor Intermediäre werden spannende Fragen rund um Inhaltemoderation und Online-Diskurse. Welche Inhalte werden überhaupt angezeigt und welche Inhalte werden im Anschluss produziert? Sind diese auch getrieben vom Wunsch, eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen? Ziel dieses Forschungsmonitors ist es, aktuelle Entwicklungen im Themenfeld digitale Informationsintermediäre und öffentliche Meinungsbildung so aufzubereiten, dass das Monitoring einen Überblick über neue wissenschaftliche Publikationen, den Stand aktueller Forschungsprojekte und kommende relevante Veranstaltungen im Themenfeld verschafft.


2019


2018