
Sei laut. Sei klar.
Demokratie braucht verlässliche Informationen und vielfältige Stimmen. Mit unserer Initiative „Medien in NRW für Demokratie und Zusammenhalt“ unterstützen wir Projekte und Aktionen, die Informationsvielfalt stärken, demokratische Teilhabe fördern und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
Dafür stellen wir insgesamt 550.000 Euro bereit und fördern und prämieren damit Medienunternehmen, Creatorinnen und Creator, aber auch Vereine und Organisationen, die mit ihren Ideen zu einer informierten Öffentlichkeit und einem starken gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.
Wir fördern Haltung, statt Hype. Und das für Medienunternehmen, Creator oder Vereine in Nordrhein-Westfalen.
Wir stellen die Initiative vor
Die Initiative setzt sich zusammen aus einem Förderprogramm, einem Preis und “LAUT UND KLAR - Das Festival für Demokratie und Zusammenhalt".
Darum geht's
Gemeinnützige Vereine und bürgermediale Angebote aus NRW sowie Content-Creator, die ihre Reichweite nutzen, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen, können medienbezogene Projekte, Kampagnen oder Aktionen einreichen.
Zeitraum des aktuellen Wettbewerbs:
Das Projekt muss zwischen dem 01.12.2025 und dem 01.12.2026 umgesetzt worden sein oder sich aktuell noch in der Umsetzung befinden.
Preise im Gesamtwert von 50.000 €:
- 4 Hauptpreise: je 7.500 € für die besten Projekte
- 2 Sonderpreise: je 5.000 €
- Bis zu 5 Anerkennungspreise: je 2.000 €
- Informationen zu den Teilnahmebindungen [pdf, 281 KB]
FAQs zum Wettbewerb
Was ist das Ziel des Preises?
Mit dem Preis möchten wir zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen, das sich aktiv für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Gesucht werden medienbezogene Projekte, Kampagnen oder Aktionen, die lokale Informationsvielfalt stärken, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und demokratische Teilhabe vor Ort fördern.
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können eingetragene gemeinnützige Vereine, etablierte partizipative Strukturen und nicht-kommerziell arbeitende Content-Creator aus NRW.
Wie erfolgt die Bewerbung?
Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular (Link). Zusätzlich ist eine aussagekräftige Dokumentation einzureichen – z. B. in Form von Fotos, Screenshots, Presseartikeln oder Social-Media-Beiträgen.
Welche Medienformate können eingereicht werden?
Die Formate können vielfältig sein – von Vereinszeitungen, Newslettern, Social-Media-Beiträgen (z. B. auf Instagramm, TikTok oder Facebook), über Podcasts und Videoprojekten bis hin zu medienbezogenen Workshops, Webinaren und hybriden Veranstaltungsformaten.
Welche Preise werden vergeben?
Es werden bis zu 11 Preise im Gesamtwert von 50.000, - EUR vergeben:
4 Hauptpreise: Die besten Projekte werden mit jeweils 7.500, - Euro ausgezeichnet.
2 Sonderpreise: Zusätzlich können ein Sonderpreis für mediale Zivilcourage in Höhe von 5.000, - Euro und für das beste medienpädagogische Konzept in Höhe von 5.000, - Euro vergeben werden.
5 Anerkennungspreise: Darüber hinaus gibt es bis zu 5 Anerkennungspreise in Höhe von je 2.000, - Euro.
Was ist mit „etablierten, partizipativen Strukturen“ gemeint?
Damit sind die Bürgermedien in NRW gemeint – also Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in nicht-kommerziellen Medien engagieren. Das sind z. B. Campusradios, Bürgerfunkangebote oder lokale Medienwerkstätten und Medienzentren.
Wie wird über die Preisträgerinnen und Preisträger entschieden?
Die LFM NRW nimmt eine Vorauswahl der eingereichten Bewerbungen anhand der Bewertungskriterien vor. Danach sichtet und bewertet ein Beirat aus unabhängigen Expertinnen und Experten die ausgewählten Bewerbungen und gibt eine Empfehlung ab. Die endgültige Auswahl erfolgt durch die LFM NRW unter Berücksichtigung der Beiratsbewertung.
Wichtige Bewertungskriterien sind der mediale Bezug, der Beitrag zu Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Reichweite sowie die nachweisbare Wirksamkeit in der angesprochenen Zielgruppe.
Wann erfahren wir, ob wir gewonnen haben?
Die Einreichungsfrist endet am 03. Februar 2027 (23:59 Uhr). Danach erfolgt die Sichtung der Beiträge. Voraussichtlich Ende März/Anfang April 2027 erhaltet ihr eine Rückmeldung.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auch auf unserer Website veröffentlicht.
Wann findet die Preisverleihung statt?
Die Preisverleihung ist für Juli 2027 in der Landesanstalt für Medien NRWNRW in Düsseldorf im Rahmen der LAUT UND KLAR Festivals geplant.
Darum geht's
Mit dem Förderprogramm möchten wir Medienunternehmen, Content Creator, gemeinnützige Organisationen und Vereine, Campusradios und bürgermedialen Initiativen aus NRW bei neuen Projekten unterstützen, die die Informationsvielfalt oder die Informations- und Medienkompetenz in NRW und somit die Demokratie stärken.
Förderumfang:
- Gesamtbudget: 500.000 €
- Pro Projekt: min. 10.000 €
- Förderung: bis zu 90 % der Gesamtkosten (Sach- und Personalkosten)
- Eigenanteil: 10 %
- Alle Infos zur Ausschreibung [pdf, 568 KB]
- Ausfüllhilfe zur Bewerbung [pdf, 555 KB]
FAQs zum Förderprogramm
Für wen ist das Programm gedacht?
Das Förderprogramm richtet sich an Content Creator, Medienschaffende, Medien- und Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen aus angrenzenden Branchen, fortgeschrittene Startups und gemeinnützige Vereine aus NRW oder mit einem klaren NRW-Bezug. Auch Bürgermedien und Campusradios können sich bewerben.
Welche Themen und Projekte werden gefördert?
Gefördert werden mediale Projekte, die die Informationsvielfalt oder die Informations- und Medienkompetenz in NRW stärken. Das können zum Beispiel Projekte sein, die neue Informationsangebote schaffen, lokale und regionale Informationsangebote stärken, neue Zielgruppen erreichen oder unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen. Auch Projekte die Medienkompetenz vermitteln, können gefördert werden.
Wie erfolgt die Bewerbung?
Ihr reicht eure Bewerbung über das digitale Förderportal der LFM NRW ein: https://foerderungen.medienanstalt-nrw.de. Dafür müsst ihr euch zunächst im Förderportal registrieren.
Für die Bewerbung benötigt ihr eine kurze Beschreibung eures Projekts und der Zielgruppe, eine Beschreibung des Teams bzw. bei Einzelpersonen einen kurzen Lebenslauf sowie einen Finanzierungs- und Kostenplan und einen Zeitplan.
Können sich Content Creator bewerben?
Ja. Wenn ihr bei eurer Arbeit journalistische Methoden für Recherche und Aufbereitung nutzt, könnt ihr euch bewerben. Das gilt für einzelne Content Creator ebenso wie für Managements und Agenturen.
Welche Medienunternehmen und Startups werden gefördert?
Bewerben können sich kleine und große Medienunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen aus angrenzenden Branchen und fortgeschrittene Startups. Dazu gehören zum Beispiel Radiosender, Medienhäuser, Vermarkter und Plattformen sowie junge Medienunternehmen, die Content, Technologie und Distribution miteinander verbinden.
Was ist mit „etablierten, partizipativen Strukturen“ gemeint?
Damit sind die Bürgermedien in NRW gemeint – also Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in nicht-kommerziellen Medien engagieren. Dazu gehören zum Beispiel Campusradios, Bürgerfunkangebote oder lokalen Medienwerkstätte und Medienzentren.
Was versteht Ihr unter einem „fortgeschrittenes Startup“?
Euer Unternehmen ist bereits gegründet, ihr habt erste Erfahrungen und Feedback von Nutzerinnen und Nutzern gesammelt und euer Geschäftsmodell steht? Dann könnt ihr euch bewerben.
Können sich gemeinnützige Vereine bewerben?
Ja. Eingetragene, gemeinnützige Vereine mit Sitz in NRW gehören ausdrücklich zur Zielgruppe des Förderprogramms.
Wo muss unser Standort bzw. Wohnsitz sein?
Das Programm richtet sich an Medienunternehmen, Organisationen und Personen aus NRW oder mit einem klaren NRW-Bezug.
Und wenn unser Standort bzw. Wohnsitz außerhalb von NRW liegt?
Ja. Entscheidend ist, dass euer Projekt einen klaren Bezug zu NRW hat und dem Medienstandort NRW zugutekommt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eure Zielgruppe in NRW lebt oder ihr mit einer Organisation aus NRW zusammenarbeitet.
Für Medienunternehmen bzw. Organisationen: Müssen alle Teammitglieder bei der Bewerbung schon feststehen?
Ja! In den acht Monaten geht es darum direkt loszulegen und euer Projektvorhaben in die Tat umzusetzen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg ist die Zusammensetzung eures Teams. Deshalb ist es für uns wichtig, von Anfang an alle Mitglieder und deren Funktion zu kennen.
Warum sollen wir unsere Erkenntnisse mit anderen teilen?
Das Förderprogramm setzt auf Austausch und Vernetzung. Wenn ihr eure Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt teilt, können auch andere davon profitieren. Strategisch sensible oder vertrauliche Informationen müsst ihr selbstverständlich nicht offenlegen.
Wie hoch ist die Förderung?
Die LFM NRW stellt für die Förderung insgesamt bis zu 500.000, - EUR zur Verfügung. Gefördert werden bis zu 90 Prozent der anerkannten zuwendungsfähigen Projektgesamtkosten. Mindestens 10% sind als Eigenanteil zu erbringen. Die beantragten Projektgesamtkosten müssen mindestens 10.000 EUR betragen.
Was können wir als Eigenanteil einbringen?
Der Eigenanteil muss mindestens 10 Prozent der förderfähigen Projektgesamtkosten betragen. Ihr könnt dafür eigene finanzielle Mittel oder Arbeitsleistungen einbringen.
Auch eure eigene Arbeitszeit oder die Arbeitszeit eures Projektteams kann grundsätzlich als Eigenanteil berücksichtigt werden, wenn sie angemessen bewertet wird.
Wie hoch ist die maximale Fördersumme pro Projekt?
Es gibt keine feste maximale Fördersumme pro Projekt. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt vom jeweiligen Projekt und seinem Finanzierungsbedarf ab. Wichtig ist, dass die beantragten Mittel nachvollziehbar zum Umfang, zu den Zielen und zur erwarteten Wirkung des Projekts passen.
Wie ausgereift muss unser Projekt sein?
Ihr könnt euch mit einem ausgearbeiteten Konzept oder mit der signifikanten Weiterentwicklung einer bestehenden Lösung bewerben. Entscheidend ist, dass eure Ziele klar sind und sich das Vorhaben innerhalb der Projektlaufzeit umsetzen lässt.
Wie lange ist die maximale Projektlaufzeit?
Die Projektlaufzeit beträgt bis zu acht Monate. Frühester Projektbeginn ist der 02. Mai 2027.
Wie wird über die Förderung entschieden?
Zuerst prüfen wir, ob eure Bewerbung fristgerecht und vollständig eingegangen ist und die Fördervoraussetzungen erfüllt.
Anschließend bewertet die zuständige Fachabteilung die zugelassenen Anträge anhand der veröffentlichten Förderkriterien und trifft eine Vorauswahl. Danach sichtet ein Beirat aus unabhängigen Expertinnen und Experten die ausgewählten Bewerbungen und gibt eine Empfehlung ab. Auf dieser Grundlage trifft die LFM NRW die endgültige Entscheidung.
Wann erfahren wir, ob wir gefördert werden?
Die Bewerbungsfrist endet am 03. Februar 2027(23:59 Uhr). Danach werden die Bewerbungen geprüft. Mitte März spricht der Beirat seine Empfehlungen aus. Ihr erhaltet anschließend eine Rückmeldung.
Die ausgewählten Projekte werden auch auf unserer Website bekanntgegeben.
Müssen wir verpflichtend an allen Veranstaltungen teilnehmen?
Ja, die Veranstaltungen der Initiative sind für alle Geförderten verpflichtend. Dazu zählen unter anderem der digitale Kick-Off, voraussichtlich im Mai 2027, das LAUT UND KLAR Festival Anfang Juli 2027 sowie die finale AbschlussveranstaltungAnfang 2028 (digital oder in Präsenz).

LAUT UND KLAR
Das Festival für Demokratie und Zusammenhalt.
Ein Festival für alle, die Medien aktiv gestalten und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Hier treffen Medienschaffende, Creatorinnen und Creator sowie Menschen aus NRW zusammen, um ihre Projekte zu präsentieren, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden: Wie können Medien konkret den demokratischen Zusammenhalt stärken?
Ein Tag voller Ideen, Perspektiven und Begegnungen, der zeigt: So gelingt Demokratie. So sieht Haltung aus. So geht Zusammenhalt.
Termin: voraussichtlich im Juli 2027
Wenn du etwas zu sagen hast: wir helfen dir, es lauter zu sagen.
Eine Stunde reden | Bonn Institute
Das Dialogspiel des Bonn Institute bringt Menschen an einem Tisch miteinander ins Gespräch – auch über Themen, die als „schwierig“ oder polarisierend gelten. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir einander besser zuhören und konstruktiv mit Meinungsverschiedenheiten umgehen? Mit dem Spiel gibt das Bonn Institute Medienunternehmen ein praktisches Instrument an die Hand, um mit ihrem Publikum in einen strukturierten, konstruktiven Austausch zu treten.
Was kann ICH tun | Cliff Lehnen
Der Podcast Was kann ICH tun? porträtiert Menschen aus Nordrhein-Westfalen, die Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv gestalten: im Ehrenamt, in Vereinen, in der Nachbarschaft, in der Politik, in Stiftungen, Kunst, Kultur und Sport, im Büro, im Werk, kurz: in den Begegnungsräumen unserer Gesellschaft. In zehn Podcast-Episoden spricht Journalist und Moderator Cliff Lehnen mit Menschen, die zeigen, wie demokratisches Handeln konkret aussehen kann. Ein konstruktiv-journalistisches Format über Haltung, Handlung und die Frage, wie Veränderung und Verbindung im Alltag beginnt.
Faktenforum-Werkstatt NRW | CORRECTIV
Die „Faktenforum-Werkstatt NRW“ baut auf dem CORRECTIV.Faktenforum auf und bringt Menschen aus NRW und unterschiedlicher Generationen zusammen, um Desinformation gemeinsam einzuordnen. Durch Beteiligung und Austausch in der ersten deutschsprachigen Faktencheck-Community stärkt das Projekt faktenbasierte Diskussionen, Medienkompetenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Podcast "Stolz oder Vorurteil?" | Fabian Grischkat
Der Podcast “Stolz oder Vorurteil?” mit Fabian Grischkat beschäftigt sich mit Patriotismus, Zugehörigkeit und der Frage, wie ein modernes „Wir“ in Deutschland aussehen kann. Gemeinsam mit Gästen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten spricht er über Identität, Herkunft, Scham, Gemeinschaft und gesellschaftliche Widersprüche. Das Format schafft Raum für ehrliche Gespräche abseits von Polarisierung und rechten Narrativen.
Feeling Facts | Jon Mesenberg
„Feeling Facts“ ist eine Social-Media-Videoreihe zur Förderung von Medienkompetenz, Reflexion und Extremismusprävention bei jungen Menschen. Das Projekt setzt sich mit der Emotionalisierung politischer Inhalte auf Social Media auseinander und zeigt auf, wie populistische und extremistische Narrative funktionieren, wirken und reflektiert hinterfragt werden können.
Impact Storytelling Lab | Koala & Fox
Das Impact Storytelling Lab bringt Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen dazu, ihre eigenen Kurzfilme und Reels zu produzieren. Sie lernen dabei Algorithmen zu durchschauen, Hate Speech zu erkennen und ihre eigene Geschichte professionell zu erzählen. Das Projekt wird von Sefa Yildiz und seiner Kreativagentur Koala & Fox in Kooperation mit GrünBau gGmbH in Dortmund-Hörde umgesetzt.
Content-Reihe | Lisa Sophie Laurent
Das Projekt von Lisa Sophie Laurent widmet sich der Aufklärung über Desinformation und bietet praxisnahe Leitfäden zur Erkennung von Fake News, manipulierten Medien und KI-generierten Inhalten. Anhand konkreter Checklisten und technischer Hilfsmittel wird den Nutzerinnen und Nutzern aufgezeigt, wie sie digitale Inhalte kritisch auf ihre Quellen, ihren Kontext und ihre Authentizität hinterfragen können. Das Ziel ist es, die Medienkompetenz zu stärken, damit manipulative Absichten sowie Deepfakes in Text, Bild und Ton im Alltag schnell entlarvt werden können.
Pen and Paper for Democracy | Nerdstar
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie demokratische Aushandlungsprozesse und Errungenschaften spielerisch und unterhaltsam erfahrbar gemacht werden können. Während eines Livestreams auf der Plattform Twitch schlüpfen Influencerinnen und Influencer in einem Rollenspiel in fiktive Charaktere, um sich in einer von Extremismus geprägten Spielwelt zu behaupten. Begleitet von den Zuschauenden müssen sie folgenschwere Entscheidungen treffen, die den Lauf der Geschichte verändern. Sie müssen sich als Team beweisen und komplexe Konflikte lösen. Durch die spielerische und interaktive Auseinandersetzung mit der Spielwelt erfahren Spielende und Zuschauende (und)demokratische Prozesse hautnah.
Demokratie von nebenan | PFD Pressefunk
Das Projekt „Demokratie von nebenan“ ist ein gemeinsamer Podcast sieben verschiedener NRW-Lokalradios, der von den VolontärInnen der jeweiligen Sender produziert wird. In 16 Folgen porträtieren wir Menschen aus der Region, die sich für Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Durch authentische, ungeschnittene Gespräche sowie die Verbreitung über Podcast, Radio, Instagram und TikTok macht das Projekt demokratisches Engagement vor Ort sichtbar und spricht besonders junge Erwachsene in NRW an.
Demokratie erklärt | Rafid Kabir
“Demokratie erklärt” ist eine Social-Media-Reihe mit mehreren Videos zur politischen und demokratischen Bildung, insbesondere für junge Menschen. Gerade auf Plattformen wie YouTube fehlen häufig verständliche und gebündelte Inhalte, die Demokratie sowie unterschiedliche Formen von Extremismus grundlegend erklären und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen einordnen. Die Videos greifen Zahlen und Entwicklungen aus NRW auf und sollen sowohl auf Social Media als auch für Schulen und Bildungseinrichtungen als digitales Bildungsmedium nutzbar sein.
Ins Gespräch kommen: Menschen reden mit-, nicht übereinander | RUMS
Mit dem Projekt entwickelt RUMS ein dialogorientiertes Live-Journalismus-Format für Münster, das Stadtteilveranstaltungen, Social Media und journalistische Berichterstattung miteinander verbindet. Ziel ist es, Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebenswelten zusammenzubringen, demokratischen Austausch zu fördern und Polarisierung auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Durch die Kombination aus analogen Begegnungen und digitaler Verbreitung entstehen neue öffentliche Räume für Beteiligung, Diskussion und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Merkmal: Radikal! - Dein Feed, deine Entscheidung. | Studio Zweisiedlerkrebs
Wie leicht lässt sich eine Gruppe online radikalisieren? Das Koop-Browserspiel “Merkmal: Radikal!” macht diese Dynamik erlebbar. Jugendliche ab 14 Jahren spielen gemeinsam in einer simulierten Social-Media-Umgebung, in der sie gegen rechtsradikale Posts ankämpfen müssen. Doch die Gefahr lauert nicht nur von außen: Durch eigene Beiträge können Mitspielende unbewusst beeinflusst werden.
Ein innovativer Mix aus Rollenspiel und Multiplayer-Action, der in Workshops und Schulen einen Dialog über Extremismus eröffnet.
„Sag’s uns… Die RSG-Stadtteil-Tour.“ | Radio RSG
Demokratie beginnt vor der Haustür. Radio RSG kommt mit Mikrofon und offenem Ohr in sechs Stadtteile in Remscheid & Solingen – und hört zu. Was bewegt die Menschen vor Ort? Mitreden und gehört werden. So wird Demokratie alltagsnah, verständlich und erlebbar.
Podcast „Geschichten die bleiben“ und „Digitale Storytellings & Lernplattform“ | ZWEITZEUGEN e.V.
Die Lernplattform „Werde Zweitzeug*in“ ist ein frei zugängliches Angebot, bei dem junge Menschen ab 12 die Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden multimedial kennenlernen und sich mit historischem und aktuellem Antisemitismus auseinandersetzen können. Das Lerntool kann auch im Unterricht leicht genutzt werden.
Der Podcast „Geschichten die bleiben“ vertieft diese Inhalte, indem Zweitzeuginnen und Zweitzeugen die Geschichten der Überlebenden aus eigener Begegnung weitererzählen und mit persönlichen Perspektiven ergänzen. Im Fokus stehen Erinnerungen an die Zeit vor, während und nach dem Holocaust sowie deren Bedeutung für die Gegenwart.
Die Bonner Wahlarena – von jungen Menschen für junge Menschen | LoComMedien-Akademie Bonn
Die Bonner Wahlarena bringt junge Menschen und Erstwählerinnen und Erstwähler mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch, indem es groß angelegte, partizipativ vorbereitete Wahlveranstaltungen organisiert, bei denen ihre Fragen und Perspektiven im Mittelpunkt stehen. Ziel war es, politische und mediale Bildung praktisch erfahrbar zu machen, demokratische Teilhabe zu stärken und jungen Menschen mehr Gehör zu verschaffen. Zugleich wurden durch die crossmediale Umsetzung hohe Reichweiten erzielt und der gesellschaftliche Zusammenhalt sowie das Vertrauen in demokratische Prozesse gefördert.
Reel too Real | Bund der Deutschen Katholischen Jugend Hagen e.V.
„Reel too Real“ ist ein medienpädagogisches Filmprojekt, bei dem Jugendliche gemeinsam mit Profis einen Kinofilm produzieren, um Themen wie Fake News, KI, Medienkompetenz und digitale Verantwortung auf Augenhöhe zu vermitteln. Der Film richtet sich gezielt an junge Menschen und nutzt erzählerische Formate, um gesellschaftliche Herausforderungen greifbar zu machen und demokratisches Verständnis zu fördern. Ergänzt wird das Projekt durch einen Podcast, der Einblicke in die Produktion gibt und andere Jugendliche dazu ermutigen soll, eigene Medienprojekte umzusetzen.
All Time Jeck | SoVD NRW e.V.
Die Kampagne „All Time Jeck“ des SoVD NRW überträgt die im Karneval gelebten Werte wie Gemeinschaft, Respekt und Teilhabe in den Alltag und setzt sich für eine offene, gerechte Gesellschaft ein. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Menschen, die häufig benachteiligt werden, deren Sichtbarkeit durch Social-Media-Beiträge mit bekannten Persönlichkeiten gestärkt wird. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und für mehr Gleichberechtigung über die Karnevalszeit hinaus zu sensibilisieren.
Podcast „SYSTEMFEHLER“ | Ehrenamtsinitiative nordstadtblogger.de
„SYSTEMFEHLER“ ist ein Podcast- und Diskussionsformat, in dem mit wechselnden Gästen über politisch und gesellschaftlich relevante Themen aus globaler Perspektive sowie mit Blick auf Dortmund gesprochen wird. Im Zentrum stehen sachliche, dialogorientierte Gespräche, die Hintergründe einordnen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und bewusst auch kontroverse Themen wie Migration, Rechtsextremismus oder gesellschaftliche Spaltung aufgreifen. Dabei kommen neben Expertinnen und Experten auch gezielt Menschen zu Wort, über die sonst häufig gesprochen wird statt mit ihnen, um den Austausch zu stärken, Polarisierung abzubauen und fundierte Information zu vermitteln.
arMUTig – Gemeinsam sichtbar und hörbar | Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut
Im Projekt „arMUTig“ machen Menschen mit und ohne Armutserfahrung gemeinsam Armut und soziale Ausgrenzung sichtbar und hörbar. In nicht-kommerziellen Sendungen zeigen sie Perspektiven von Betroffenen, geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und bringen ihre Erfahrungen aktiv in Interviews, Berichten und Umfragen ein. Dabei treten sie selbst als Sprecherinnen und Sprecher sowie Expertinnen und Experten auf, konfrontieren Politik und Gesellschaft mit ihren Themen und leisten einen Beitrag zur politischen Teilhabe. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, neue Perspektiven auf Armut aufzuzeigen und Betroffene zu stärken.
TABALiNGO – Ort gelebter Inklusion | TABALiNGO Sport und Kultur integrativ e.V.
TABALiNGO setzt sich mit seinen vielfältigen Angeboten aktiv gegen Ausgrenzung ein und macht die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und unterschiedlichen Hintergründen stark. Über kreative Aktionen, Graffitis und insbesondere Socia Media wird darauf aufmerksam gemacht, dass alle Menschen ein Recht auf ein aktives und kreatives Freizeitleben ohne Diskriminierung haben. Ein besonderer Bestandteil ist das Ferienprojekt „Filmteam“, in dem Menschen mit Behinderung eigene Filme produzieren und Themen sichtbar machen. Zudem fördert der Verein aktiv Inklusion im Arbeitsleben, indem er Menschen mit Behinderung auch Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet.
Erft-Kids Podcast „Demokratie und Kinderrechte“ | Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V.
Das Projekt „Erft-Kids“ unterstützt Kinder im Alter von acht bis 13 dabei, durch Nachfragen Sachverhalte zu verstehen und sprachfähig zu werden, insbesondere im Umgang mit Desinformation. Im Podcast „KidsTalk“ setzten sie sich vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2025 und aktueller gesellschaftlicher Debatten mit Fragen rund um Demokratie, Mitbestimmung und Kinderrechte auseinander. Dabei diskutieren sie, was Demokratie bedeutet und wie auch Kinder ohne Wahlrecht Einfluss nehmen können. Durch weitere Aktivitäten, etwa Interviews am Weltkindertag, werden Kinder zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigt und in ihrer Medienbildung gestärkt.
Mehr als nur ein Sportverband! | Schwimmverband NRW
Der Schwimmverband NRW setzt sich gemeinsam mit der Schwimmjugend NRW mit vielfältigen Aktionen für gesellschaftliche Themen wie Antidiskriminierung, Vielfalt und Gewaltschutz ein. Mit Kampagnen gegen Mobbing und Rassismus, Initiativen für queere Sichtbarkeit im Sport sowie Angeboten zur Prävention von Gewalt werden Vereine aktiv unterstützt und sensibilisiert. Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsangebote stärken Engagierte in ihrer Rolle vor Ort. Ergänzend fördern Kommunikationskampagnen und Nachhaltigkeitsaktionen eine zukunftsfähige Entwicklung des Schwimmsports.
Besser miteinander reden! | Kulturbunker Köln-Mühlheim e.V.
"Besser miteinander reden" ist ein Projekt des Kulturbunker Köln-Mülheim, das Menschen in Köln-Mülheim zur aktiven Teilnahme am öffentlichen Diskurs einlud. Mit Workshops, moderierten Diskussionen, Informationsangeboten in leichter Sprache und kreativen Formaten wurden praxisnahe Techniken der demokratischen Teilhabe vermittelt – auch als Gegenpol zu extremistischen Positionen. Besonders angesprochen waren Menschen mit geringem Zugang zu politischer Bildung sowie solche, die sich durch Polarisierung vom Diskurs entfernt haben. Die Erfahrungen zeigen, dass niedrigschwellige, interaktive Formate nachhaltiges Interesse wecken und tragfähige Netzwerke im Stadtteil entstehen lassen.
Unsere Stimme zählt – Jugend spricht über Demokratie | Koala & Fox
“Unsere Stimme zählt - Jugend spricht über Demokratie” ist ein dokumentarisches Medienprojekt, das Jugendlichen Raum gibt, ihre Perspektiven auf Demokratie, Teilhabe und gesellschaftliche Verantwortung zu formulieren. In persönlichen Gesprächen und einem moderierten Panel sprechen junge Menschen über ihre Erfahrungen, Zweifel und Erwartungen an Demokratie im Alltag. Der Film macht sichtbar, wie politische Bildung, Zugehörigkeit und Meinungsvielfalt aus Sicht der Jugend erlebt werden und setzt ein Zeichen für demokratischen Dialog und Zusammenhalt. Ziel ist es, demokratische Teilhabe niedrigschwellig erfahrbar zu machen und zur aktiven Auseinandersetzung mit demokratischen Werten anzuregen.