
Sei laut. Sei klar.
Mit unserer Initiative „Medien in NRW für Demokratie und Zusammenhalt“ unterstützen wir Projekte, die Demokratie relevant, kreativ und wirksam machen.
Wir wollen Desinformation und Manipulation von Meinungen laut und deutlich etwas entgegensetzen.
Dafür stellen wir insgesamt 475.000 Euro für Medienunternehmen, Creator und Vereine bereit.
Mit der Unterstützung und dem Sichtbarmachen von Projekten von Medienunternehmen und Creatorinnen und Creatorn, die den öffentlichen Diskurs stärken, die gegen die Spaltung der Gesellschaft Position beziehen, die aktiv und nachhaltig gegen Radikalisierung, Extremismus und Polarisierung wirken.
Mit dem Sichtbarmachen und der Auszeichnung von zivilgesellschaftlichem Engagement von Vereinen und Organisationen, das sich aktiv für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt und eine konstruktive, demokratische Debattenkultur fördert.
Wir fördern Haltung, statt Hype. Und das für Medienunternehmen, Creator oder Vereine in Nordrhein-Westfalen.
Wenn du etwas zu sagen hast: wir helfen dir, es lauter zu sagen.
Eine Stunde reden | Bonn Institute
Das Dialogspiel des Bonn Institute bringt Menschen an einem Tisch miteinander ins Gespräch – auch über Themen, die als „schwierig“ oder polarisierend gelten. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir einander besser zuhören und konstruktiv mit Meinungsverschiedenheiten umgehen? Mit dem Spiel gibt das Bonn Institute Medienunternehmen ein praktisches Instrument an die Hand, um mit ihrem Publikum in einen strukturierten, konstruktiven Austausch zu treten.
Was kann ICH tun | Cliff Lehnen
Der Podcast Was kann ICH tun? porträtiert Menschen aus Nordrhein-Westfalen, die Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv gestalten: im Ehrenamt, in Vereinen, in der Nachbarschaft, in der Politik, in Stiftungen, Kunst, Kultur und Sport, im Büro, im Werk, kurz: in den Begegnungsräumen unserer Gesellschaft. In zehn Podcast-Episoden spricht Journalist und Moderator Cliff Lehnen mit Menschen, die zeigen, wie demokratisches Handeln konkret aussehen kann. Ein konstruktiv-journalistisches Format über Haltung, Handlung und die Frage, wie Veränderung und Verbindung im Alltag beginnt.
Faktenforum-Werkstatt NRW | CORRECTIV
Die „Faktenforum-Werkstatt NRW“ baut auf dem CORRECTIV.Faktenforum auf und bringt Menschen aus NRW und unterschiedlicher Generationen zusammen, um Desinformation gemeinsam einzuordnen. Durch Beteiligung und Austausch in der ersten deutschsprachigen Faktencheck-Community stärkt das Projekt faktenbasierte Diskussionen, Medienkompetenz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Podcast "Stolz und Vorurteil?" | Fabian Grischkat
Der Podcast “Stolz und Vorurteil?” mit Fabian Grischkat beschäftigt sich mit Patriotismus, Zugehörigkeit und der Frage, wie ein modernes „Wir“ in Deutschland aussehen kann. Gemeinsam mit Gästen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten spricht er über Identität, Herkunft, Scham, Gemeinschaft und gesellschaftliche Widersprüche. Das Format schafft Raum für ehrliche Gespräche abseits von Polarisierung und rechten Narrativen.
Feeling Facts | Jon Mesenberg
„Feeling Facts“ ist eine Social-Media-Videoreihe zur Förderung von Medienkompetenz, Reflexion und Extremismusprävention bei jungen Menschen. Das Projekt setzt sich mit der Emotionalisierung politischer Inhalte auf Social Media auseinander und zeigt auf, wie populistische und extremistische Narrative funktionieren, wirken und reflektiert hinterfragt werden können.
Impact Storytelling Lab | Koala & Fox
Das Impact Storytelling Lab bringt Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen dazu, ihre eigenen Kurzfilme und Reels zu produzieren. Sie lernen dabei Algorithmen zu durchschauen, Hate Speech zu erkennen und ihre eigene Geschichte professionell zu erzählen. Das Projekt wird von Sefa Yildiz und seiner Kreativagentur Koala & Fox in Kooperation mit GrünBau gGmbH in Dortmund-Hörde umgesetzt.
Content-Reihe | Lisa Sophie Laurent
Das Projekt von Lisa Sophie Laurent widmet sich der Aufklärung über Desinformation und bietet praxisnahe Leitfäden zur Erkennung von Fake News, manipulierten Medien und KI-generierten Inhalten. Anhand konkreter Checklisten und technischer Hilfsmittel wird den Nutzerinnen und Nutzern aufgezeigt, wie sie digitale Inhalte kritisch auf ihre Quellen, ihren Kontext und ihre Authentizität hinterfragen können. Das Ziel ist es, die Medienkompetenz zu stärken, damit manipulative Absichten sowie Deepfakes in Text, Bild und Ton im Alltag schnell entlarvt werden können.
Pen and Paper for Democracy | Nerdstar
Das Projekt beschäftigt sich mit der Frage, wie demokratische Aushandlungsprozesse und Errungenschaften spielerisch und unterhaltsam erfahrbar gemacht werden können. Während eines Livestreams auf der Plattform Twitch schlüpfen Influencerinnen und Influencer in einem Rollenspiel in fiktive Charaktere, um sich in einer von Extremismus geprägten Spielwelt zu behaupten. Begleitet von den Zuschauenden müssen sie folgenschwere Entscheidungen treffen, die den Lauf der Geschichte verändern. Sie müssen sich als Team beweisen und komplexe Konflikte lösen. Durch die spielerische und interaktive Auseinandersetzung mit der Spielwelt erfahren Spielende und Zuschauende (und)demokratische Prozesse hautnah.
Demokratie von nebenan | PFD Pressefunk
Das Projekt „Demokratie von nebenan“ ist ein gemeinsamer Podcast sieben verschiedener NRW-Lokalradios, der von den VolontärInnen der jeweiligen Sender produziert wird. In 16 Folgen porträtieren wir Menschen aus der Region, die sich für Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Durch authentische, ungeschnittene Gespräche sowie die Verbreitung über Podcast, Radio, Instagram und TikTok macht das Projekt demokratisches Engagement vor Ort sichtbar und spricht besonders junge Erwachsene in NRW an.
Demokratie erklärt | Rafid Kabir
“Demokratie erklärt” ist eine Social-Media-Reihe mit mehreren Videos zur politischen und demokratischen Bildung, insbesondere für junge Menschen. Gerade auf Plattformen wie YouTube fehlen häufig verständliche und gebündelte Inhalte, die Demokratie sowie unterschiedliche Formen von Extremismus grundlegend erklären und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen einordnen. Die Videos greifen Zahlen und Entwicklungen aus NRW auf und sollen sowohl auf Social Media als auch für Schulen und Bildungseinrichtungen als digitales Bildungsmedium nutzbar sein.
Ins Gespräch kommen: Menschen reden mit-, nicht übereinander | RUMS
Mit dem Projekt entwickelt RUMS ein dialogorientiertes Live-Journalismus-Format für Münster, das Stadtteilveranstaltungen, Social Media und journalistische Berichterstattung miteinander verbindet. Ziel ist es, Menschen aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Lebenswelten zusammenzubringen, demokratischen Austausch zu fördern und Polarisierung auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Durch die Kombination aus analogen Begegnungen und digitaler Verbreitung entstehen neue öffentliche Räume für Beteiligung, Diskussion und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Merkmal: Radikal! - Dein Feed, deine Entscheidung. | Studio Zweisiedlerkrebs
Wie leicht lässt sich eine Gruppe online radikalisieren? Das Koop-Browserspiel “Merkmal: Radikal!” macht diese Dynamik erlebbar. Jugendliche ab 14 Jahren spielen gemeinsam in einer simulierten Social-Media-Umgebung, in der sie gegen rechtsradikale Posts ankämpfen müssen. Doch die Gefahr lauert nicht nur von außen: Durch eigene Beiträge können Mitspielende unbewusst beeinflusst werden.
Ein innovativer Mix aus Rollenspiel und Multiplayer-Action, der in Workshops und Schulen einen Dialog über Extremismus eröffnet.
„Sag’s uns… Die RSG-Stadtteil-Tour.“ | Radio RSG
Demokratie beginnt vor der Haustür. Radio RSG kommt mit Mikrofon und offenem Ohr in sechs Stadtteile in Remscheid & Solingen – und hört zu. Was bewegt die Menschen vor Ort? Mitreden und gehört werden. So wird Demokratie alltagsnah, verständlich und erlebbar.
Podcast „Geschichten die bleiben“ und „Digitale Storytellings & Lernplattform“ | ZWEITZEUGEN e.V.
Die Lernplattform „Werde Zweitzeug*in“ ist ein frei zugängliches Angebot, bei dem junge Menschen ab 12 die Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden multimedial kennenlernen und sich mit historischem und aktuellem Antisemitismus auseinandersetzen können. Das Lerntool kann auch im Unterricht leicht genutzt werden.
Der Podcast „Geschichten die bleiben“ vertieft diese Inhalte, indem Zweitzeuginnen und Zweitzeugen die Geschichten der Überlebenden aus eigener Begegnung weitererzählen und mit persönlichen Perspektiven ergänzen. Im Fokus stehen Erinnerungen an die Zeit vor, während und nach dem Holocaust sowie deren Bedeutung für die Gegenwart.
Die Bonner Wahlarena – von jungen Menschen für junge Menschen | LoComMedien-Akademie Bonn
Die Bonner Wahlarena bringt junge Menschen und Erstwählerinnen und Erstwähler mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch, indem es groß angelegte, partizipativ vorbereitete Wahlveranstaltungen organisiert, bei denen ihre Fragen und Perspektiven im Mittelpunkt stehen. Ziel war es, politische und mediale Bildung praktisch erfahrbar zu machen, demokratische Teilhabe zu stärken und jungen Menschen mehr Gehör zu verschaffen. Zugleich wurden durch die crossmediale Umsetzung hohe Reichweiten erzielt und der gesellschaftliche Zusammenhalt sowie das Vertrauen in demokratische Prozesse gefördert.
Reel too Real | Bund der Deutschen Katholischen Jugend Hagen e.V.
„Reel too Real“ ist ein medienpädagogisches Filmprojekt, bei dem Jugendliche gemeinsam mit Profis einen Kinofilm produzieren, um Themen wie Fake News, KI, Medienkompetenz und digitale Verantwortung auf Augenhöhe zu vermitteln. Der Film richtet sich gezielt an junge Menschen und nutzt erzählerische Formate, um gesellschaftliche Herausforderungen greifbar zu machen und demokratisches Verständnis zu fördern. Ergänzt wird das Projekt durch einen Podcast, der Einblicke in die Produktion gibt und andere Jugendliche dazu ermutigen soll, eigene Medienprojekte umzusetzen.
All Time Jeck | SoVD NRW e.V.
Die Kampagne „All Time Jeck“ des SoVD NRW überträgt die im Karneval gelebten Werte wie Gemeinschaft, Respekt und Teilhabe in den Alltag und setzt sich für eine offene, gerechte Gesellschaft ein. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Menschen, die häufig benachteiligt werden, deren Sichtbarkeit durch Social-Media-Beiträge mit bekannten Persönlichkeiten gestärkt wird. Ziel ist es, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und für mehr Gleichberechtigung über die Karnevalszeit hinaus zu sensibilisieren.
Podcast „SYSTEMFEHLER“ | Ehrenamtsinitiative nordstadtblogger.de
„SYSTEMFEHLER“ ist ein Podcast- und Diskussionsformat, in dem mit wechselnden Gästen über politisch und gesellschaftlich relevante Themen aus globaler Perspektive sowie mit Blick auf Dortmund gesprochen wird. Im Zentrum stehen sachliche, dialogorientierte Gespräche, die Hintergründe einordnen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und bewusst auch kontroverse Themen wie Migration, Rechtsextremismus oder gesellschaftliche Spaltung aufgreifen. Dabei kommen neben Expertinnen und Experten auch gezielt Menschen zu Wort, über die sonst häufig gesprochen wird statt mit ihnen, um den Austausch zu stärken, Polarisierung abzubauen und fundierte Information zu vermitteln.
arMUTig – Gemeinsam sichtbar und hörbar | Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut
Im Projekt „arMUTig“ machen Menschen mit und ohne Armutserfahrung gemeinsam Armut und soziale Ausgrenzung sichtbar und hörbar. In nicht-kommerziellen Sendungen zeigen sie Perspektiven von Betroffenen, geben Einblicke in ihre Lebensrealitäten und bringen ihre Erfahrungen aktiv in Interviews, Berichten und Umfragen ein. Dabei treten sie selbst als Sprecherinnen und Sprecher sowie Expertinnen und Experten auf, konfrontieren Politik und Gesellschaft mit ihren Themen und leisten einen Beitrag zur politischen Teilhabe. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, neue Perspektiven auf Armut aufzuzeigen und Betroffene zu stärken.
TABALiNGO – Ort gelebter Inklusion | TABALiNGO Sport und Kultur integrativ e.V.
TABALiNGO setzt sich mit seinen vielfältigen Angeboten aktiv gegen Ausgrenzung ein und macht die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und unterschiedlichen Hintergründen stark. Über kreative Aktionen, Graffitis und insbesondere Socia Media wird darauf aufmerksam gemacht, dass alle Menschen ein Recht auf ein aktives und kreatives Freizeitleben ohne Diskriminierung haben. Ein besonderer Bestandteil ist das Ferienprojekt „Filmteam“, in dem Menschen mit Behinderung eigene Filme produzieren und Themen sichtbar machen. Zudem fördert der Verein aktiv Inklusion im Arbeitsleben, indem er Menschen mit Behinderung auch Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnet.
Erft-Kids Podcast „Demokratie und Kinderrechte“ | Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V.
Das Projekt „Erft-Kids“ unterstützt Kinder im Alter von acht bis 13 dabei, durch Nachfragen Sachverhalte zu verstehen und sprachfähig zu werden, insbesondere im Umgang mit Desinformation. Im Podcast „KidsTalk“ setzten sie sich vor dem Hintergrund der Bundestagswahl 2025 und aktueller gesellschaftlicher Debatten mit Fragen rund um Demokratie, Mitbestimmung und Kinderrechte auseinander. Dabei diskutieren sie, was Demokratie bedeutet und wie auch Kinder ohne Wahlrecht Einfluss nehmen können. Durch weitere Aktivitäten, etwa Interviews am Weltkindertag, werden Kinder zur gesellschaftlichen Teilhabe ermutigt und in ihrer Medienbildung gestärkt.
Mehr als nur ein Sportverband! | Schwimmverband NRW
Der Schwimmverband NRW setzt sich gemeinsam mit der Schwimmjugend NRW mit vielfältigen Aktionen für gesellschaftliche Themen wie Antidiskriminierung, Vielfalt und Gewaltschutz ein. Mit Kampagnen gegen Mobbing und Rassismus, Initiativen für queere Sichtbarkeit im Sport sowie Angeboten zur Prävention von Gewalt werden Vereine aktiv unterstützt und sensibilisiert. Informationsveranstaltungen und Qualifizierungsangebote stärken Engagierte in ihrer Rolle vor Ort. Ergänzend fördern Kommunikationskampagnen und Nachhaltigkeitsaktionen eine zukunftsfähige Entwicklung des Schwimmsports.
Besser miteinander reden! | Kulturbunker Köln-Mühlheim e.V.
"Besser miteinander reden" ist ein Projekt des Kulturbunker Köln-Mülheim, das Menschen in Köln-Mülheim zur aktiven Teilnahme am öffentlichen Diskurs einlud. Mit Workshops, moderierten Diskussionen, Informationsangeboten in leichter Sprache und kreativen Formaten wurden praxisnahe Techniken der demokratischen Teilhabe vermittelt – auch als Gegenpol zu extremistischen Positionen. Besonders angesprochen waren Menschen mit geringem Zugang zu politischer Bildung sowie solche, die sich durch Polarisierung vom Diskurs entfernt haben. Die Erfahrungen zeigen, dass niedrigschwellige, interaktive Formate nachhaltiges Interesse wecken und tragfähige Netzwerke im Stadtteil entstehen lassen.
Unsere Stimme zählt – Jugend spricht über Demokratie | Koala & Fox
“Unsere Stimme zählt - Jugend spricht über Demokratie” ist ein dokumentarisches Medienprojekt, das Jugendlichen Raum gibt, ihre Perspektiven auf Demokratie, Teilhabe und gesellschaftliche Verantwortung zu formulieren. In persönlichen Gesprächen und einem moderierten Panel sprechen junge Menschen über ihre Erfahrungen, Zweifel und Erwartungen an Demokratie im Alltag. Der Film macht sichtbar, wie politische Bildung, Zugehörigkeit und Meinungsvielfalt aus Sicht der Jugend erlebt werden und setzt ein Zeichen für demokratischen Dialog und Zusammenhalt. Ziel ist es, demokratische Teilhabe niedrigschwellig erfahrbar zu machen und zur aktiven Auseinandersetzung mit demokratischen Werten anzuregen.
Wir stellen die Initiative vor
Die Initiative setzt sich zusammen aus einem Förderprogramm, einem Wettbewerb und “LAUT UND KLAR - Das Festival für Demokratie und Zusammenhalt".
Wettbewerb für Menschen in NRW
Darum geht's
Gemeinnützige Vereine und bürgermediale Angebote aus NRW können medienbezogene Projekte, Kampagnen oder Aktionen einreichen.
Zeitraum des aktuellen Wettbewerbs:
Das Projekt muss zwischen dem 20.11.2024 und dem 20.11.2025 umgesetzt worden sein oder sich aktuell noch in der Umsetzung befinden.
Preise im Gesamtwert von 50.000 €:
- 4 Hauptpreise: je 7.500 € für die besten Projekte
- 2 Sonderpreise: je 5.000 €
- Bis zu 5 Anerkennungspreise: je 2.000 €
FAQs zum Wettbewerb
Was ist das Ziel des Wettbewerbs?
Der Wettbewerb möchte zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen, das sich aktiv für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzt. Gesucht werden medienbezogene Projekte, Kampagnen oder Aktionen, die sich mit Themen wie Desinformation, Hassrede und Polarisierung auseinandersetzen und eine konstruktive, demokratische Debattenkultur fördern.
Wer kann teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige eingetragene Vereine mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Auch etablierte, partizipative Strukturen sind zur Teilnahme eingeladen.
Was ist mit „etablierten, partizipativen Strukturen“ gemeint?
Damit sind die Bürgermedien in NRW gemeint – also Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in nicht-kommerziellen Medien engagieren. Das sind z. B. Campusradios, Bürgerfunkangebote oder lokalen Medienwerkstätte und Medienzentren.
Welche Medienformate können eingereicht werden?
Die Formate können vielfältig sein – von Vereinszeitungen, Newslettern, Social-Media-Beiträgen (z. B. auf Instagramm, TikTok oder Facebook), über Podcasts und Videoprojekten bis hin zu medienbezogenen Workshops, Webinaren und hybriden Veranstaltungsformaten.
Welche Preise werden vergeben?
Es werden bis zu 11 Preise im Gesamtwert von 50.000, - EUR vergeben:
- 4 Hauptpreise: Die besten Projekte werden mit jeweils 7.500, - Euro ausgezeichnet.
- 2 Sonderpreise: Zusätzlich können ein Sonderpreis für mediale Zivilcourage in Höhe von 5.000, - Euro und für besondere Kreativität in Höhe von 5.000, - Euro vergeben werden.
- 5 Anerkennungspreise: Darüber hinaus gibt es bis zu 5 Anerkennungspreise in Höhe von je 2.000, - Euro.
Wie erfolgte die Bewerbung?
Die Bewerbung erfolgte über ein Online-Formular. Zusätzlich war eine aussagekräftige Dokumentation einzureichen – z. B. in Form von Fotos, Screenshots, Presseartikeln oder Social-Media-Beiträgen.
Wie wurde über die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger entschieden?
Die Landesanstalt für Medien NRW hat die im Rahmen des Förderprogramms „Medien in NRW für Demokratie und Zusammenhalt“ eingereichten Projektanträge in einem mehrstufigen Verfahren geprüft und bewertet. Ein mit diesen unabhängigen Expertinnen und Experten besetzter Beirat sichtete die auf Grundlage der fachlichen Bewertung ausgewählten Anträge und gab Mitte März 2026 eine Empfehlung ab, welche Beiträge ausgezeichnet werden:
- Ellen Heinrichs, CEO & Founder Bonn Institute
- Jens Heusener, Radiomoderator & Moderationstrainer
- Simone Jost-Westendorf, Teamleiterin Medienvielfalt und Innovation bei der Landesanstalt für Medien NRW
- Simon Pycha, Freier Journalist und Analyst
- Sabine Sonnenschein, Sprecherin der Landesgruppe NRW der GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)
Wichtige Bewertungskriterien sind der mediale Bezug, der Beitrag zu Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Reichweite sowie die nachweisbare Wirksamkeit in der angesprochenen Zielgruppe.
Wann findet die Preisverleihung statt?
Die Preisverleihung findet am 2. Juli 2026 im Rahmen des „LAUT UND KLAR“-Festival in der Landesanstalt für Medien NRW in Düsseldorf statt.
Der Beirat für den Wettbewerb
Förderprogramm
Darum geht's
Mit dem Förderprogramm möchten wir Medienunternehmen, Content Creator und bürgermediale Angebote aus NRW unterstützen, die Demokratie stärken und Radikalisierung, Extremismus und Polarisierung entgegenwirken – oder darüber informieren.
Das kann sein:
- ein ausgearbeitetes Konzept
- eine klar erkennbare Weiterentwicklung einer bestehenden Lösung
Förderumfang:
- Gesamtbudget: bis zu 425.000 €
- Pro Projekt: 10.000 € bis max. 100.000 €
- Förderung: bis zu 90 % der Gesamtkosten (Sach- und Personalkosten)
- Eigenanteil: 10 %
FAQs zum Förderprogramm
Für wen ist das Programm gedacht?
Bewerben können sich Content Creator, Medienunternehmen und fortgeschrittene Startups aus NRW oder mit einem klaren NRW-Bezug, die sich aktiv für Demokratie und Zusammenhalt einsetzen. Auch etablierte, partizipative (bürgermediale) Strukturen können sich bewerben.
Welche Themen werden gefördert?
Gefördert werden Projekte, die sich gegen Radikalisierung, Extremismus und Polarisierung richten. Entscheidend ist, dass diese den öffentlichen Diskurs stärken, demokratische Werte fördern und zur gesellschaftlichen Resilienz beitragen.
Wie erfolgte die Bewerbung?
Die Antragstellung erfolgte über das Förderportal der LFM NRW. Für die Beantragung ist die erfolgreiche Registrierung im Förderportal der LFM NRW erforderlich. Dem Antrag sind eine kurze Beschreibung des Projekts und der Zielgruppe, eine Teambeschreibung (bei Projektteams) bzw. ein kurzer Lebenslauf (bei Einzelpersonen), ein Nachweis des bereits vorhandenen Engagements, ein Finanzierungs- und Kostenplan sowie ein Zeitplan beizufügen.
Wie weisen wir unser Engagement für Demokratie und Zusammenhalt nach?
In der Online-Bewerbung beschreibt ihr kurz, wie ihr euch bisher für gesellschaftlichen Austausch und Miteinander eingesetzt habt. Als Nachweis könnt ihr z. B. Links, Screenshots, Pressemitteilungen, Newsletter, Videos, Podcasts oder Präsentationen beifügen. Wichtig ist nur, dass wir die Dokumentation gut nachvollziehen können.
Wann kann ich mich als Content Creator bewerben?
Wenn du in deiner Arbeit journalistische Methoden der Recherche und Aufbereitung nutzt, bist du genau richtig.
Welche Medienunternehmen und Startups werden gefördert?
Bewerben können sich kleine und große Medienunternehmen sowie fortgeschrittene Startups – also bestehende Marktteilnehmer wie Radiosender, Medienhäuser, Vermarkter, Plattformen oder (junge) Mediengründungen an den Schnittstellen von Content, Technologie und Distribution.
Was ist mit „etablierten, partizipativen Strukturen“ gemeint?
Damit sind die Bürgermedien in NRW gemeint – also Einzelpersonen oder Gruppen, die sich in nicht-kommerziellen Medien engagieren. Das sind z. B. Campusradios, Bürgerfunkangebote oder lokalen Medienwerkstätte und Medienzentren.
Was versteht Ihr unter einem „fortgeschrittenem Startup“?
Ihr habt euer Unternehmen bereits gegründet, Feedback von Nutzerinnen und Nutzern gesammelt und euer Geschäftsmodell steht? Dann seid ihr bei uns richtig.
Wo muss unser Standort bzw. Wohnsitz sein?
Das Programm richtet sich an Medienunternehmen, Organisationen und Personen aus NRW oder mit einem klaren NRW-Bezug.
Und wenn unser Standort bzw. Wohnsitz außerhalb von NRW liegt?
Kein Problem – euer Projekt sollte dem Medienstandort NRW zugutekommen. Wenn eure Zielgruppe oder euer Projektbezug in NRW liegt, seid ihr förderfähig. Ihr könntet hierfür z. B. auch eine Kooperation mit einem anderen Medienunternehmen in NRW eingehen.
Für Medienunternehmen bzw. Organisationen: Müssen alle Teammitglieder bei der Bewerbung schon feststehen?
Ja! In den acht Monaten geht es darum direkt loszulegen und euer Projektvorhaben in die Tat umzusetzen. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg ist die Zusammensetzung eures Teams. Deshalb ist es für uns wichtig, von Anfang an alle Mitglieder und deren Funktion zu kennen.
Warum sollen wir unsere Erkenntnisse mit anderen teilen?
Das Programm lebt von Vernetzung und Austausch. Wenn ihr eure Learnings teilt, profitiert die gesamte Branche. Natürlich betrifft das nur Ergebnisse aus dem Förderprojekt – keine strategisch sensiblen Interna.
Welche Unterstützung erhalten wir? Und was bedeutet „Eigenbeteiligung“?
Die LFM NRW stellt für die Förderung insgesamt bis zu 425.000, - EUR zur Verfügung. Pro Projekt können 10.000, - EUR bis maximal 100.000, - EUR gefördert werden. Die Förderung beträgt bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten (Sach- und Personalkosten). 10 Prozent Eigenanteil müsst ihr selbst beisteuern.
Wie ausgereift muss unser Projekt sein?
Ihr könnt euch mit ausgearbeiteten Konzepten oder der signifikanten Weiterentwicklung bestehender Lösungen bewerben. Entscheidend sind die Ziele und die Umsetzbarkeit eures Vorhabens.
Wie wurde über die aktuelle Förderung entschieden?
Die Landesanstalt für Medien NRW hat die im Rahmen des Förderprogramms „Medien in NRW für Demokratie und Zusammenhalt“ eingereichten Projektanträge in einem mehrstufigen Verfahren geprüft und bewertet. Ein mit diesen unabhängigen Expertinnen und Experten besetzter Beirat, der die auf Grundlage der fachlichen Bewertung ausgewählten Anträge gesichtet hat, empfahl Mitte März 2026 welche Projekte gefördert werden:
- Christina Elmer, Professorin für digitalen Journalismus / Datenjournalismus, Institut für Journalistik, TU Dortmund
- Lars Terlinden, Leiter des KomKuK - Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft, Landeshauptstadt Düsseldorf
- Lea Thies, Leiterin Günter Holland Journalistenschule
- Simone Jost-Westendorf, Teamleiterin Medienvielfalt und Innovation bei der Landesanstalt für Medien NRW.
Wichtige Kriterien sind das Potenzial für eine hohe Reichweite und kreative Ansätze, die Qualität und Realisierbarkeit des Vorhabens und die Qualifikation und Motivation der Bewerberinnen und Bewerbern.
Der Beirat für das Förderprogramm
LAUT UND KLAR
Das Festival für Demokratie und Zusammenhalt.
Mehr Infos
Ein Tag, an dem Creator, Medienunternehmen und Menschen aus NRW gemeinsam zeigen: So gelingt Demokratie. So sieht Haltung aus. So geht Zusammenhalt.
Ein Ort zum Austausch für Menschen, die Content und Aktionen mit Courage produzieren. Die sich für eine demokratische Gesellschaft und Zusammenhalt statt Spaltung einsetzen.

Etablierte partizipative Strukturen (so genannte Bürgermedien, inklusive der Campusradios), die sich in nicht-kommerziellen Medien engagieren, konnten sich je nach Projekt für Wettbewerb oder Förderprogramm bewerben.

Ihr habt noch Fragen?
Dann meldet euch bei eurer Ansprechperson:
Dunja Schnäbelin
Dunja.Schnaebelin@medienanstalt-nrw.de
+49 211 77007215













