27.10.2020

Online-Audio-Monitor mit Landesbericht NRW - Audiomarkt boomt

Cover Online-Audio-Monitor: Landesreport NRW

Das Interesse an der Radionutzung über das Internet und an dem Audiomarkt in Deutschland und auch in Nordrhein-Westfalen ist insgesamt weiter gestiegen. Nach dem jetzt veröffentlichten Online-Audio-Monitor und dem zusätzlich in Auftrag gegebenen Landesbericht NRW sind dies die wesentlichen Ergebnisse:

Der Audiomarkt boomt und wächst rasant. Die Radionutzung über das Internet steigt und wird immer mehr zur Konkurrenz der terrestrischen Übertragung. Podcasts werden immer attraktiver. Die Nutzung von digitalen Audioinhalten im Auto steigt deutlich an.
Dabei gilt sogar, dass Podcasts in NRW häufiger als im Bundesdurchschnitt im Auto gehört werden. Auch die Nutzung von sog. Smartspeakern ist in NRW höher: So hören in NRW rund 18% der Bevölkerung Audioinhalte über Smartspeaker, national sind es 14 %.

Ein relevanter Unterschied zwischen NRW und dem Bund ist die Nutzung lokaler und regionaler Informationen. 58 % der Hörerinnen und Hörer in NRW interessieren sich mehr für lokale Inhalte in den Webradioprogrammen als im Bundesschnitt (53 %). Insgesamt ist jedoch festzuhalten, dass sich eine große Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen und dem Bund zeigt.

Der Online-Audio-Monitor untersucht bundesweit und bevölkerungsrepräsentativ die Online-Audio-Nutzung.
Auftraggeber des nationalen Online-Audio-Monitors sind die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), die Landesanstalt für Medien NRW sowie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und der Verband Privater Medien (VAUNET). Durchgeführt wurde die Studie von mindline media.
Weitere Ergebnisse zur  nationalen Studie finden Sie hier: https://www.online-audio-monitor.de/

Den Landesbericht hat die Landesanstalt für Medien NRW bei mindline media in Auftrag gegeben. Seine Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe von n = 1.289 Befragten.