DAB+ in NRW

andesanstalt für Medien NRW prüft Zuweisungsanträge von 15 Antragstellerinnen und -stellern

Nordrhein-Westfalen steht vor einer neuen Entwicklung im Radio- bzw. Audiomarkt: Die Landesanstalt für Medien NRW hat landesweite Übertragungskapazitäten für den digitalen Standard DAB+ ausgeschrieben. Damit wird die landesweit einheitliche digitale Verbreitung bzw. Weiterverbreitung von Hörfunkprogrammen und vergleichbaren Telemedien ermöglicht.

Am 19.01.2021, um 12 Uhr ist die Ausschreibungsfrist geendet. Die Ausschreibung hat sich an Hörfunkveranstalter, Anbieter vergleichbarer Telemedien sowie Plattformanbieter gerichtet.

Der Landesanstalt für Medien NRW liegen nun Zuweisungsanträge von insgesamt 15 Antragstellerinnen und -stellern vor. 12 Hörfunkanbieter haben sich für insgesamt 13 Programme beworben, drei Plattformanbieter beantragen jeweils die gesamte Kapazität.

Da somit insgesamt mehr Kapazitäten beantragt wurden als zur Verfügung stehen, wird im nächsten Schritt ein Verständigungsverfahren unter denjenigen Antragstellerinnen und -stellern eingeleitet, die die Zuweisungsvoraussetzungen erfüllen. 

Diese Hörfunkanbieter haben sich beworben:

  • Radio B2 GmbH
  • Radio Energy NRW GmbH i. G.
  • radio NRW GmbH
  • Radio Paradiso NRW GmbH i. G.
  • Sportradio NRW GmbH
  • TOP Media NRW GmbH
  • The Radio Group GmbH
  • Funk & Fernsehen Nordwestdeutschland GmbH & Co. KG
  • NiedersachsenRock21 GmbH & Co. KG
  • Radio Teddy GmbH & Co. KG
  • Studio Gong GmbH & Co. Studiobetriebs KG (mit zwei Programmen)
  • Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V.


Diese Plattformanbieter haben sich beworben:

  • audio.digital NRW GmbH
  • DIVICON MEDIA HOLDING GmbH
  • UPLINK Network GmbH

Im Bereich des Hörfunks ist außerdem in Planung, im Frühjahr 2021 eine landesweite UKW-Kette sowie nach entsprechender Kapazitätszuordnung eine zusätzliche, landesweite, regionalisierte DAB+-Bedeckung auszuschreiben.

Mit DAB+ wird das Audioangebot in Nordrhein-Westfalen deutlich vergrößert. Mehr Inhalte können über mehr Verbreitungswege ausgespielt und von Menschen genutzt werden. Damit berücksichtigen wir auch Entwicklungen der letzten Jahre: Der Konsum von und das Interesse an Audio-Inhalten sind gestiegen. Hörgewohnheiten der Nutzerinnen und Nutzer sind „mobiler“ geworden.