DIGITALRADIO DAB+

Digitalradio DAB+

Die Nutzung des DAB+-Standards zur Verbreitung digitalen Hörfunks gewinnt in Europa und in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend an Bedeutung. Um auch in Nordrhein-Westfalen möglichst bald eine Nutzung von DAB+-Übertragungskapazitäten zu ermöglichen, hat die Landesanstalt für Medien NRW verschiedene Schritte unternommen.

Wie geht es in Sachen DAB+ in NRW weiter?

Die sogenannte "Zuordnung von Übertragungskapazitäten" für die landesweit einheitliche DAB+-Bedeckung durch den Ministerpräsidenten des Landes NRW an die Landesanstalt für Medien NRW ist Anfang Juli 2020 erfolgt. Wir bereiten jetzt die Ausschreibung vor, die voraussichtlich im Herbst beginnen wird. Die Frist für die Ausschreibung wird dann mindestens zwei Monate betragen.

Wie lange im Anschluss das sog. Zuweisungsverfahren dauern wird, hängt davon ab, wie viele Anbieter sich bewerben. Sollten wir mehr Bewerbungen als verfügbare Kapazitäten bekommen (wovon wir ausgehen), wird das Verfahren entsprechend aufwändiger. Mit einem Sendebeginn kann frühestens Mitte kommenden Jahres (also 2021) gerechnet werden.  

Wann Übertragungskapazitäten für die regionalisierte DAB+-Bedeckung zugeordnet werden können, ist noch nicht bekannt. Hierzu steht die Landesanstalt für Medien NRW aber in engem Austausch mit der Staatskanzlei des Landes NRW und der Bundesnetzagentur. Im Rahmen der Ausschreibung der regionalisierten Bedeckung sind keine isolierten Ballungsraumversorgungen vorgesehen. Gegenstand der Ausschreibungen werden vielmehr fünf oder sechs Regionen in NRW sein.

Eine Förderung der DAB+-Verbreitungskosten ist bislang nicht konkret vorgesehen.

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