Zur Übersicht Mo, 06. Mai – Mi, 08. Mai Berlin

re;publica 2019

Die re:publica Berlin ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa. Mehr als 19.500 Teilnehmer*innen aus 80 Ländern kamen auf der re:publica 18 an den drei Konferenztagen in Berlin zusammen. Die Teilnehmer*innen der re:publica bilden einen Querschnitt unserer (digitalen) Gesellschaft. Zu ihnen gehören Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Hackerkulturen, NGOs, Medien und Marketing sowie Blogger*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Social Media-Expert*innen.

In diesem Jahr widmet sich die re:publica dem Kleingedruckten. Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen, die polarisieren, uns spalten – oder auch vereinen. Wenn Verkürzungen zu simplen Parolen und Slogans werden, die missbraucht werden, um die Gesellschaft zu spalten und demokratische Systeme zu zerstören, muss mit Wissen und Information, mit Empathie, Dialog und Solidarität dagegengehalten werden.

2019 kooperiert die re:publica zum sechsten mal mit der MEDIA CONVENTION Berlin, dem Kongress der internationalen Medienbranche. Fragen zu Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft werden in Keynotes, Fireside-Chats und auf Panels diskutiert sowie in Workshops und Best-practice-Präsentationen hinterfragt und auf ihre Anwendbarkeit geprüft. Die Veranstaltungen finden zeitgleich vom 6. bis 8. Mai 2019 in der STATION Berlin statt. BesucherInnen können mit ihrem Ticket an beiden Events teilnehmen.

Mit auf dem Programm steht eine Diskussion zum Thema "Ende einer Ära? Wenn aus Rundfunk Medien werden". Sowohl der neue Medienstaatsvertrag als auch die überarbeitete AVMD-Richtlinie beinhalten Regeln für die Angleichung von Inhalten im Internet und von TV-Sendern. Wenn nun aus einem Rundfunkstaatsvertrag ein Medienstaatsvertrag wird, stellt das nicht nur die alten Rundfunkanbieter, sondern auch die neuen Medien vor große Herausforderungen. Welche Regeln gelten zukünftig? Wie sichern wir in einer Post-Rundfunk-Ära Auffindbarkeit, Meinungsvielfalt und einen demokratischen Diskurs? Über diese Fragen spricht Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW,  mit Jan Penfrat, Thomas Kralinski, Patricia Schlesinger, Marie-Teresa Weber und Eva Flecken. Moderiert wird das Panel von Joachim Huber.

Zur Homepage der re:publica