Zur Übersicht Fr, 24. Mai Köln

Kölner Mediensymposium

Vielfaltssicherung und Demokratie im Zeitalter von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz

Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern, neben anderen Lebensbereichen, auch unsere Informationskultur. Medieninhalte, Newsfeeds und Suchmaschinenergebnisse werden zunehmend von Unternehmen - häufig in eigenen Interessen - selektiert, gereiht und personalisiert. Dies hat auch fundamentale Auswirkungen auf die Funktion von Meinungsbildung, Meinungsvielfalt und letztlich auf die Grundlagen der Demokratie.

Auf dem Kölner Mediensymposium 2019 beleuchten Vertreter aus Wissenschaft und Praxis, in Vorträgen und Diskussionen, diese Herausforderungen für die Informationsgesellschafft. Gemeinsam mit den Teilnehmern sprechen sie über Lösungsansätze für eine nachhaltige Gestaltung von Vielfaltssicherung und Demokratie in Zeiten eines umfassenden Einsatzes von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz.

Über die Frage der "Vielfaltssicherung durch Regulierung von Intermediären?" diskutieren Prof. Dr. Tobias Keber (HdM Stuttgart), Jan Kottmann (Leiter Medienpolitik, Google Germany), Prof. Dr. Boris Paal, M.Jur. (Universität Freiburg) und Dr. Tobias Schmid (Direktor, Landesanstalt für Medien NRW). Moderiert wird die Diskussion von Prof. Dr. Rolf Schwartmann, Leiter der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der TH Köln. 

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