Zur Übersicht Do, 09. Mai Köln

13. Kölner Forum Medienrecht

Neue Regulierungsansätze des Medienstaatsvertrags und der AVMD-Richtlinie – wen trifft es wie und nach welchen Regeln?

Die mediale Konvergenz hat in den letzten Jahren die Möglichkeiten der Meinungsbildung und Mediennutzung in der Bevölkerung grundlegend verändert. Die klassischen Medien wie Fernsehen, Radio oder Presse stehen nicht mehr nur untereinander im Wettbewerb, sondern konkurrieren mit Videoplattformen wie Youtube sowie Social Media Plattformen wie Facebook. Dem Medienwandel soll aus rechtlicher Sicht in Deutschland mit dem Medienstaatsvertrag begegnet werden. Auf europäischer Ebene wurde im November 2018 bereits die überarbeitete AVMD-Richtlinie verabschiedet.

Inwieweit muss der Medienstaatsvertrag noch an die AVMD-Richtlinie angepasst werden? Welche Neuerungen müssen vor allem Intermediäre wie Youtube oder Facebook beachten? Kann die Meinungsvielfalt durch die neuen Vorschriften zur Plattform- und Intermediärsregulierung gesichert werden? Hierzu diskutieren unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Frey, Dr. Harald Flemming (VAUNET - Verband Privater Medien e.V.), Dr. Arnd Haller (Google Germany GmbH), Alexander Scheuer (Deutsche Telekom AG) und Dr. Tobias Schmid (Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen). Außerdem werden diese und weitere Themen in Impulsreferaten, von Referenten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, vorgesellt und diskutiert.

Das kölner forum medienrecht (kfm) schafft eine feste Plattform, die wissenschaftliches und praktisches Know-How bündelt. Es dient der Ausrichtung von Veranstaltungen, um neuartige medienrechtliche Problemstellungen zu lösen und Fachwissen zu vermitteln. Kooperationspartner des kfm sind die Stadt Köln und der eco — Verband der Internetwirtschaft e.V..

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