Zur Übersicht Mi, 07. November Berlin

Jugendschutz ex Machina - Neue Möglichkeiten im technischen Jugendmedienschutz

Die anhaltende Debatte um Hass und Hetze im Internet zeigt, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Im Zeitalter von Inhalten in Echtzeit, Social Media und Apps stellt sich unweigerlich auch die Frage, welchen Beitrag der technische Jugendmedienschutz leisten kann.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) lädt zum Diskurs über die entscheidende Rolle der Gesellschaft bei der Entscheidung, welche Rolle Inhalte- und Plattformanbieter, automatisierte Prozesse aber auch klassische Aufsichtsverfahren mit Einzelfallentscheidungen durch staatsferne Gremien spielen sollen.

Aktuelle Entwicklungen weisen darauf hin, dass Künstliche Intelligenz (KI) Potentiale für den Jugendmedienschutz bietet. So nutzen die großen Anbieter maschinelles Lernen (ein Teilgebiet der KI), um problematische Inhalte und Accounts auf ihren Plattformen automatisch zu erkennen. Was einerseits Chancen bietet, hat auch problematische Seiten. Es stellt sich die Frage, wie automatisierte Erkennungsmechanismen mit klassischen Verfahren des Jugendmedienschutzes vereinbar sind.

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