Zur Übersicht Mi, 20. Juni Berlin

Theodor-Wolff-Preis 2018

Jury und Kuratorium für den Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis (TWP) haben beschlossen, den langjährigen Parlamentskorrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Günter Bannas, mit dem Theodor-Wolff-Preis für das Lebenswerk auszuzeichnen. Bannas habe Maßstäbe für faire und unparteiische Berichterstattung gesetzt, heißt es in der Begründung. Der vor kurzem in den Ruhestand getretene Journalist sei mehr als 40 Jahre ein herausragender Parlamentsberichterstatter zunächst in Bonn und dann in Berlin gewesen, „ein Vorbild für viele junge Kollegen“.

Darüber hinaus nominierte die Jury zwölf Beiträge in drei Kategorien sowie für das Thema des Jahres. Die eigentlichen Preisträger der vom BDZV getragenen Auszeichnung werden erst am Tag der Preisverleihung am 20. Juni in Berlin gewählt und am Abend bekannt gegeben. An der Ausschreibung hatten sich 404 Journalistinnen und Journalisten beteiligt.

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Sie wird vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ausgeschrieben und erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff (1868 – 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.