#watchdog19

Influencer zwischen Meinungsfreiheit und (politischer) Werbung

21. November 2019, 17.00 (Einlass und Empfang 16.30 Uhr) bis 21.30 Uhr
im Stadtgarten Köln

Kurz vor der Europawahl entbrannte um das Video „Die Zerstörung der CDU“ von Rezo eine heftige Diskussion. Seitdem ist auch der Politik klar: Influencer können einen enormen Einfluss auf die politische Meinungsbildung haben. Ihnen geht es auch um freie Meinungsäußerung zu gesellschaftspolitischen und ganz individuellen Themen.

Welche gesellschaftliche Verantwortung folgt daraus? Wo hört die persönliche Meinungsäußerung auf und wo beginnt die (politische) Werbung?

Wirtschaftlich wird das Influencer Marketing bei weiterer Professionalisierung 2020 im deutschsprachigen Raum an der Milliardengrenze kratzen. Dabei bleibt beim Influencer Marketing die richtige Kennzeichnung von Werbung weiterhin ein wichtiges Thema. Sie ist nach wie vor Gegenstand spektakulärer, aber leider auch sehr unterschiedlicher Gerichtsentscheidungen.

Unser gemeinsames Ziel muss eine einheitliche und transparente Kennzeichnung sein, die die Nutzer schützt und Influencern Sicherheit vor werberechtlichen Abmahnverfahren gibt.

Die Medienanstalten zeigen mit ihrer Kennzeichnungsmatrix für Social-Media-Angebote, wie werbliche Inhalte medienrechtlich zu kennzeichnen sind. Die Diskussion darüber soll im Rahmen der Veranstaltung mit Vertretern der Influencer- und Social-Media-Szene und der Werbebranche weitergehen, um für mehr Rechtssicherheit im Influencer Marketing sorgen zu können.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Programm und weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Medienanstalten.  

Bitte melden Sie sich bis zum 19. November 2019 an. Zur Anmeldeseite geht es hier.

Weitere Informationen über die medienanstalten finden Sie hier.