Problemlöserinnen und Problemlöser gesucht!

Einladung zum Hackathon der Landesanstalt für Medien NRW

Das Internet ist toll.
Nie war es leichter, freien Zugang zu Informationen, Bildern, Texten, Menschen und Katzenvideos zu bekommen. Und meistens genießen wir das sehr. Anders sieht es leider aus, wenn darunter ungeeignete Inhalte sind. Vor allem die immer frühere Nutzung des Internets durch Kinder und Jugendliche macht es nötig, solche Inhalte schnellstmöglich zu erkennen. Wie kann es uns gelingen, die Freiheit des Internets zu erhalten und gleichzeitig Kinder und Jugendliche zu schützen?

Dieser Frage wollen wir uns mit euch gemeinsam annehmen. Wir suchen einen Algorithmus, der uns bei der Recherche und Identifikation von Rechtsverstößen im Internet unterstützt und somit zu einem effektiven Jugendschutz beiträgt. Doch von welchen Rechtsverstößen sprechen wir hier genau? Gemeint sind u.a. Verstöße gegen die Menschenwürde, der altersunbeschränkte Zugang zu Pornographie, die Darstellung von Gewalt gegen andere oder sich selbst, die Verbreitung von strafbarer Hate Speech oder andere rassistisch-diskriminierende Inhalte. Also Dinge, die auch außerhalb des Internets einfach nicht gehen.

Einladung zum Hackathon der Landesanstalt für Medien NRW
Freitag, 17.01.2020 ab 18 Uhr bis Sonntag, 19.01.2020, 16.00 Uhr
im Komed in Köln

Ergreife die Gelegenheit, an realen Fällen aus unserer Praxis zu arbeiten und einen echten Mehrwert für den Schutz des Internets zu leisten. Wenn du gerne nach innovativen Lösungen suchst, bist du bei uns genau richtig. Du hast außerdem die notwendigen Skills in den Bereichen Text Mining, Sentiment-Analyse oder Image Recognition und kannst einen solchen Algorithmus auf unserer Datengrundlage entwickeln? Dann brauchen wir dich!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher würden wir euch bitten uns bei der Anmeldung mitzuteilen, warum gerade ihr für diese Herausforderung besonders geeignet seid. Ihr könnt euch sowohl als Team anmelden oder als Einzelperson kommen. Euer Engagement wollen wir unter anderem mit Preisgeldern für die drei besten Prototypen belohnen:

1.Platz mit 5.000 Euro,
2. Platz mit 2.000 Euro

3. Platz mit 1.000 Euro

Unsere Anforderungen an den Prototypen des Algorithmus sind ein automatisiertes Suchen nach und Erkennen von potentiellen Rechtsverstößen in Form von Bildern und Texten, die sich im Internet – also auf Websites, in Social Media, auf Blogs und Foren – finden lassen. Unsere Checkliste gibt euch einen ausführlichen Überblick, was für uns wichtig ist. Die Anwendung muss Open Source und firmenunabhängig sein. Für die Beurteilung eurer Prototypen wird sich unsere Jury drei Use Cases (Facebook, Twitter und Website) anschauen und die Funktionalität prüfen.

Was ihr noch wissen müsst:
Das Thema und damit auch die Daten, mit denen wir arbeiten, sind hochsensibel. Es geht immerhin um strafbares Material. Wir können daher nicht jeden zulassen und leider sind die Spielregeln bei dieser Veranstaltung etwas strenger als ihr es vielleicht von anderen Events gewöhnt seid. Lasst euch davon aber nicht abschrecken.

Wir freuen uns, euch vor Ort zu sehen.