18.07.2019

Zahltag für den Journalismus?!

Digitale Erlösmodelle für den Journalismus von morgen.

Die Zahlungsbereitschaft für digitalen Journalismus ist erschreckend gering. Nutzerinnen und Nutzer sind nicht bereit, mehr als 10 Euro monatlich zu zahlen. Gleichzeitig ist digitaler Journalismus gefragter denn je.

Wie kann das sein?
Und wie kann man das ändern?

Diese und weitere spannende Fragen haben wir mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim "Zahltag für den Journamlismus?!" diskutiert:

Zahltag für den Journalismus?!
Donnerstag, 12. September 2019
14 bis 18 Uhr
Deutz-Mülheimer Str. 30, 50679 Köln

Was kann man unternehmen, um unabhängigen Onlinejournalismus nachhaltig zu finanzieren? Um hierauf möglichst viele hilfreiche Antworten zu finden, trafen sich am 12. September in Köln diverse Expertinnen und Experten der Medienbranche zum Praxisgespräch. Ein Rückblick.

„Die Zahlen lassen sich nicht beschönigen: Die mangelnde intrinsische Motivation der Online-Community, für digitalen Journalismus zu zahlen, nimmt die gesamte Branche in die Pflicht, umzudenken – und zwar heute“, sagte Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. Er begrüßte die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, von denen einige sogar aus Berlin, Hannover oder München angereist waren, um sich vor Ort en Detail zu Fragen der Finanzierung und Monetarisierung redaktioneller Inhalte auszutauschen.

Das Programm bestand aus einem knackigen Fachvortrag, einer ausführlichen Plenumsdiskussion und diversen Workshops. Nebenbei bestand reichlich Gelegenheit zum Netzwerken mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche: zwischen Digitalverantwortlichen aus Medienhäusern, Vertretern der Wissenschaft sowie Mediengründerinnen und -gründern gab es einen lebhaften Austausch, der sich mittlerweile online fortsetzt: in der Slack-Community des Journalismus Lab.

Weitere Informationen, Fotos und Einblicke zu unserem "Zahltag für den Journalismus?!" finden Sie hier.