Bürgermedien

Ich als mein eigener Programmdirektor?

Bürgermedien ermöglichen es Menschen in NRW, eigene Beiträge im Radio und im Fernsehen zu produzieren und sie in die Öffentlichkeit zu bringen.

Bürgermedien sollen durch vielfältige Inhalte das publizistische Angebot ergänzen und so zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beitragen.

Bürgermedien in NRW: Das sind der Bürgerfunk, das Bürgerfernsehen und das Campusradio. Medienformen also, zu denen das Landesmediengesetz einen unmittelbaren Zugang (Partizipation) der Bürger ermöglicht. Alle drei Formen sind durch das Gesetz unter der Überschrift "Bürgermedien" in einem eigenen Abschnitt zusammengefasst.

Mit Hilfe der sog. partizipativen Medienarbeit können Menschen nicht nur einen ganz praktischen Einblick in die Welt der elektronischen Medien nehmen. Mittels des "learning by doing"-Prinzips können interessierte Bürger in einem Team von Gleichgesinnten ihre eigenen Hörfunk- und Fernseherfahrungen machen. Und ihre Beiträge im Radio oder im TV verbreiten. Im Radio geht das in den „Bürgerfunksendungen“ der 44 Lokalradios in NRW, im Fernsehen ist „NRWision“ der Ansprechpartner. NRWision ist von der Landesanstalt für Medien lizenziert und strahlt TV-Beiträge seit 2016 über einen eigenen digitalen Kabelkanal aus.

Menschen, die sich fürs Mitmachen interessieren, erhalten  z. B. zur Technik und Produktion und zum Umgang mit Sprache und dem Sprechen, Hilfestellung: Seit dem 1. Juli (2019) arbeiten in NRW sechs Regionalstellen als Ansprechpartner für bürgermedial Interessierte. Nehmen Sie Kontakt auf!

Wir haben die bisherige Förderung (durch Geld und Technik) umgestellt und werden nicht mehr, wie bisher, einzelne Qualifizierungsmaßnahmen und Projekte vor Ort fördern. Der Weg der Bürgermedien in die digitale Welt wird künftig neu gestaltet: z.B. durch die neue Bürgermedienplattform.

Zusätzlich wollen wir  Impulse geben für das sog. cross- und multimediale Produzieren. Dafür setzen wir auf neue digitale, netzgestützte Qualifizierungsangebote.