#watchdog21 "Alles Werbung oder was?"

Social-Media-Tagung der Medienanstalten zu aktuellen Urteilen zur Werbekennzeichnung und deren Auswirkungen auf die Influencer-Branche

Nach einjähriger Pause konnte in diesem Jahr die Social-Media-Tagung der Medienanstalten #watchdog wieder vor Ort im Kölner Stadtgarten in einem hybriden Format stattfinden. Die Podiumsgäste diskutierten dabei zu aktuellen Themen des Influencer-Marketings und der Werbekennzeichnung.

Stefanie Lefeldt, stellvertretende Justiziarin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), und Nele Heins, Fachreferentin für Werbung in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), stellten den neuen Leitfaden „Werbekennzeichnung bei Online-Medien“ der Medienanstalten vor.

Über den Reiz von Podcasts, den Folgen der neuen Pflichten zur Werbekennzeichnung und dem Umgang der Podcast-Branche mit Werbung in diesem Medium sprach Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, mit Geraldine de Bastion, die zwei Podcasts betreibt.

In der anschließenden Podiumsdiskussion sprachen Joachim Becker, Koordinator des Fachausschusses Regulierung der Medienanstalten und Direktor der Medienanstalt Hessen, Rechtsanwalt Dr. Martin Gerecke, Dr. Britta Bröker von der Wettbewerbszentrale und die Influencerin Luisa-Maxime Huss, über die aktuellen Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) sowie die Änderungen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und wie sich diese Entscheidungen auf das Influencer Marketing auswirken.

Zum Abschluss blickte Dr. Tobias Schmid noch einmal auf den Abend zurück und bilanzierte: „Wirklich gut läuft es dann, wenn man trotz unterschiedlicher Interessen in die gleiche Richtung läuft. Wir wollen Nutzerinnen und Nutzer schützen, die Branche will Klarheit und Transparenz. Es gibt eigentlich keinen guten Grund, warum das nicht klappen sollte und es klappt ja auch Stück für Stück besser.“

Stream der Veranstaltung